Der Wandel zur neuen Schwimmhalle am Brauhausberg

1. Bau der neuen Schwimmhalle auf der Wiese vor bestehender Schiwmmhalle
2. Übergabe der neuen Schwimmhalle
3. Umnutzung oder Rückbau der alten Schwimmhalle und des Minsk


Warum Standort Brauhausberg?
Der Standort Brauhausberg hat sich seit über 40 Jahren bewährt. Als der zentrale und verkehrlich nachhaltigste Standort ist er von allen Stadtteilen, aber auch für Besucher aus dem Umland direkt und mit gleichem Zeitaufwand zu erreichen, er ist ein Infrastrukturschnittpunkt. Aus Kostengründen kalkuliert die Stadt einen Badneubau mit 560.000 Besuchern statt bisher 440.000, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Diese Zahlen sind nur mit dem zentralen Standort am Brauhausberg erreichbar.


  • Der Brauhausberg ist ein städtebaulich bedeutsames Areal. Er ist der einzige noch verbliebene innerstädtische Entwicklungsstandort für Nutzungen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dies zeigen die Diskussionen, das große öffentliche Interesse und das Ergebnis der Ideenwerkstatt zum Brauhausberg. Eine reine Betrachtung unter Verwertungsaspekten ist verantwortungslos.


  • Im Werkstattverfahren legten die Bürger die für sie wichtigsten Kriterien für ein Schwimmbad fest. Alle drei Varianten, die den Brauhausberg beinhalten, liegen mit ihrer Punktzahl (232, 225 und 222) deutlich vor dem Neubau im Bornstedter Feld (218 Punkte).


  • Am 31.12.2011 hatte Potsdam 157 361 Einwohner. Von diesen wohnen zirka 20 Prozent im Norden, die restlichen 80 Prozent in der Innenstadt und im südlichen Teil. Für den Norden wird in den kommenden Jahren der prozentual höchste Zuwachs prognostiziert. Allerdings wird der Norden bei den absoluten Zahlen auch 2030 auf der letzten Stelle bei der Einwohnerzahl liegen.


  • Das städtische Verkehrskonzept sieht vor, mehr motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) umzulenken. Dieser Ansatz wird mit dem Standort Bornstedter Feld ad absurdum geführt. Im Vergleich zum Brauhausberg bedeutet dies für das Bornstedter Feld konkret: minus 9 000 ÖPNV-Nutzer und plus 20 000 Autos mehr.


  • Von den 23 von der Stadt Potsdam ausgewiesenen Schulen können 20 den Standort Brauhausberg direkt mit ÖPNV ohne Umsteigen in maximal 25 Minuten erreichen. Für fast alle Schulen aus dem Umland (19) ist der Weg zum Brauhausberg der am besten zu erreichende Standort.


  • Beide diskutierte Standorte werden durch umweltfreundliche Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung des Heizkraftwerkes Potsdam-Süd versorgt. Experten gehen von einem 20 Prozent höheren Leitungsverlust durch den fünf Kilometer weiteren Weg zum Bornstedter Feld aus. Zur Nutzung alternativer Energien liegen keine qualifizierten Aussagen vor. Die jährlichen Betriebskostenzuschüsse der Stadt hängen in erster Linie von der Größe und Ausstattung des Bades ab und nicht vom Standort. Im Werkstattverfahren wurde als wirtschaftlichste Variante der Neubau am Brauhausberg mit acht wettkampffähigen Bahnen erarbeitet. Kann sich Potsdam mit einem Schuldenstand von 779,5 Millionen Euro (laut Anlage Haushaltssatzung 2012) zehn Bahnen leisten? Wenn ja, dann könnten diese zehn Bahnen auch am Brauhausberg entstehen.


  • Ein Neubau kann weitgehend durch Eigenmittel der Stadtwerke finanziert werden. Die Investitionskosten spielen bei 30 Jahren Lebensdauer eine eher untergeordnete Rolle. Der wichtigere Zuschussbedarf fällt bei der Variante „Neubau am Brauhausberg" über die Nutzungszeit um rund eine Million Euro geringer aus als beim Bornstedter Feld.


  • Der Standort Bornstedter Feld ist baurechtlich derzeit nicht sicher. Es sind Anwohnerklagen aufgrund erhöhter Lärmemissionen zu erwarten. Verzögerungen beim Badneubau mit der Folge einer zeitlich unbestimmten Schwimmbadunterversorgung sind ein unkalkulierbares Risiko. Der Neubau neben der Biosphäre erfordert die Fällung von 2,1 Hektar Baumbestand.



Die Bürgerinitiative „Pro Brauhausberg“ spricht sich eindeutig für den Neubau am Brauhausberg aus, weil es der wirtschaftlichste, verkehrstechnisch günstigste, baurechtlich sicherste und nachhaltigste Standort ist, mit dem sich die Potsdamer seit 1971 identifiziert haben.

Wir rufen alle Potsdamer auf, für den „Neubau Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg" abzustimmen!
 
BI stellt Denkmalantrag!
Einen Denkmalantrag für Minsk & Schwimmhalle am Brauhausberg unseres Vereins Pro-Brauhausberg e.V. können Sie hier   herunterladen!
 
3D-Animation des Masterplans unter "Pläne der Stadt" online!

Eine 3D-Visualisierung auf Basis des Masterplans, aufwendig erstellt von Antje Hönow, haben wir für Sie unter "Pläne der Stadt" bereit gestellt. Kaum Grünflächen, dafür umso mehr Baumasse - so oder ähnlich sieht die Stadt Potsdam den Brauhausberg und die Speicherstadt in der Zukunft. zum Artikel
 
Bürgerumfrage beendet - über 4000 Abstimmungen zeigen ein eindeutiges Ergebnis!
 
Wer wir sind - Worum es uns geht
Bereits im Jahre 2010 ließ die Stadt Potsdam von den Architekten Krier und Kohl einen Masterplan für eine großflächige Bebauung der Potsdamer Speicherstadt sowie der Freifläche vor der Schwimmhalle am Brauhausberg aufstellen. Nun wird sehr eilig an der Aufstellung eines Bebauungsplanes und am bevorstehenden Abriss der Schwimmhalle gearbeitet.

Dem vorangegangen war eine systematische Zerstörung der Grünanlagen und Fontänen sowie die massive Verschwendung von öffentlichen Geldern. Damit entstand die wohl teuerste Wiese Europas als Potsdams neues Wahrzeichen für Größenwahn und Verschwendungssucht einzelner Politiker. Hierzu sind immer noch unzählige Fragen offen und ungeklärt. Wer trägt die Kosten und wieso wurde bisher niemand zur Rechenschaft gezogen?

Am 14.01.2011 fanden sich eine Gruppe Potsdamer Bürger, die mit Unterstützung von engagierten Bürgern der Zerstörung und Verschwendung Einhalt gebieten wollen. Die Bürgerinitiative Pro-Brauhausberg.de war geboren.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich deshalb nicht nur umfassend über die Pläne der Stadt, sondern auch über die Geschichte des schönsten Aussichtspunktes auf die Stadt Potsdam informieren.

Wir brauchen jede Stimme und jede Meinung! Teilen Sie uns bitte mit, was Sie von den Plänen der Stadt halten. Was würden Sie mit den Brachflächen Speicherstadt und Brauhausberg tun? Soll die Schwimmhalle am Brauhausberg abgerissen und eine neue Schwimmhalle auf dem Gelände der Biosphäre gebaut werden? Wer soll zur Rechenschaft gezogen werden und wer soll die verschwendeten Millionen Ihrer Meinung nach bezahlen?

Wir danken ganz herzlich für Ihr Interesse

Ihr Pro-Brauhausberg Team


3D Animation: Antje Hönow

So oder ähnlich sehen die Vorstellungen der Stadt aus der Fußgängerperspektive aus. Es sollen dichte und geschlossene Baumassen mit bis zu 6 Geschossen + Dach gebaut werden! Das ehemalige Restaurant Minsk mit seiner Bunkeranlage sowie die Schwimmhalle am Brauhausberg sollen abgerissen werden. Für einen großen Teil der Potsdamer Bevölkerung würde sich dann der Weg zur Schwimmhalle verlängern, was den Verkehr und damit die Potsdamer Innenstadt weiter belastet. Die neue Schwimmhalle soll auf dem Gelände des Volkspark in Nähe der Biosphäre stehen.

Die Sanierung der bestehenden Schwimmhalle am Brauhausberg würde nur 10% der Kosten eines Neubaus im Volkspark betragen - Und diese Kosten zahlen alle Potsdamer Bürger!
 
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